Posts mit dem Label Tourinfo werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Tourinfo werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 22. September 2008

Etappe 10: Porto Pollo - Olmeto

Am Morgen heißt es rechtzeitig aufstehen, denn schon am Mittag will ich den Bus von Olmeto nach Porto Vecchio nehmen. Diese letzte Etappe ist quasi nur der Weg zum Bus, aber immerhin 11,1 Kilometer lang.

Ziemlich öde und teilweise auch gefährlich führt der Weg nach dem östlichen Ortsausgang von Porto Pollo die Landstraße entlang um das riesige Wasserschutzgebiet im Mündungsgebiet des Taravo herum, bis der Weg über ein Piste wieder in die Berge führt.



Tipp: Wenn ich den Weg nochmal gehen würde, dann am Strand entlang bis kurz hinter der Mündung des Tavaro. Etwa in Höhe eines dort am Hang stehenden Genueser-Turms würde ich versuchen auf die Landstraße D 157 zu kommen. Der würde ich Richtung Nordosten folgen, bis sie nach gut einem Kilometer an einer Kreuzung nach rechts wieder auf den 'Mare e Monti Sud' führt. Aber Achtung: Ich habe gehört, die Bauern in dieser Gegend mögen Wanderer nicht so gerne.

Ab der Kreuzung mit der Schotterpiste führt der Weg stetig bergan, vom Meeresspiegelniveau bis auf 188 Meter an der 'Bocca di a Falcunja'. Von dort aus gibt es an klaren Tagen einen wunderbaren Blick über die Bucht von Propriano. Die Stadt Propriano ist gut zu sehen, während der Weg unspektakulär am Hang weiter bergauf führt bis auf 339 Meter.

Mare e Monti SudHinter der Kreuzung an einer Landstraße fängt der Weg langsam an schön zu werden. Er führt unterhalb des Monte Barbatu (516 m) durch einen grünen Tunnel. Die Aussicht ist zwar nicht weit her, der Wald dafür aber sehr schön. Am Weg entlang ziehen sich kilometerlange korsische Natursteinmauern. Kleine, hervorragende Treppen führen immer wieder auf bewirtschaftete Grundstücke mit Kastanien und Olivenbäumen.

Olmeto, Corsica, FranceAm Flüsschen Campaluba macht der Weg einen großen Bogen nach Süden, um wenig später wieder nach links abzuknicken. Jetzt gibt es schon wieder mehr Häuser. Hinter der (Ferien-)Siedlung Raja gibt es den ersten Blick auf Olmeto. Ab hier führt der Weg leicht bergab bis zum Ortseingang an einer engen, aber viel befahrenen Haarnadelkurve. Schön stehen die vielen historischen Häuser am Hang über einem großen Tal oberhalb der Bucht von Propriano.

Olmeto, Corsica, FranceBis der Bus nach Porto Vecchio kommt, habe ich Zeit für eine Besichtigung des Ortes und einen Imbiss. Mittlerweile scheint die Sonne vom blauen Himmel, und es ist sehr heiß geworden. Immer wieder halten Touristenautos in dem Ort. Doch nicht alle Touristen gehen durch die teilweise steilen Gassen des Ortes, mit seinen malerischen, teilweise auch verfallenen Häusern. Auch im quirligen Olmeto zeigt sich der morbide Charme der Insel.

Um 17 Uhr geht dann mein Bus an der Haarnadelkurve. Eine Bushaltestelle ist hier nicht wirklich gekennzeichnet. Gut drei Stunden später erreiche ich Porto Vecchio an der Ostküste. Dort habe ich ein Hotel gebucht. Die Touristenhochburg gefällt mir nicht, ist mir zu rummelig. Ich fahre am nächsten Morgen (eher Vormittag) mit dem frühen Buss Richtung Bastia, wo ich am Nachmittag eintreffe.



An der Crocetta werde ich von dem Hotel abgeholt, das ich gebucht habe. Es liegt wieder nur einen Kilometer vom Airport entfernt. Am nächsten Morgen werde ich in strömendem Regen schon früh zum Flughafen gebracht. Bereits um 9 Uhr lande ich wieder in Köln.

<<< zu Etappe 09

Mittwoch, 10. September 2008

Anreise: Köln - Bastia - Ghisonaccia

Der Flug mit Germanwings ging wie schon im vergangenen Jahr sehr früh (5.10 Uhr), so dass ich bereits um 7 Uhr in Bastia landete. Wie schon 2007 dauerte es eine gefühlte Ewigkeit, bis ich meinen Rucksack endlich in der Hand hielt.

Ich machte mich dann sofort auf den drei Kilometer langen Weg zur Nationalstraße 192. Im Ort Poretta-Crocetta fährt dort gegen 8.50 Uhr der Bus, den ich ohne Mühe erreichte, denn er verspätete sich eine gute halbe Stunde. Aber auch ohne Verspätung ist das gut zu schaffen und allemal besser, als mit dem Flughafenbus erst 20 Kilometer in die entgegen gesetzte Richtung nach Bastia zu fahren, um dort erst einen Bus am Nachmittag zu bekommen.



Während der Busfahrt hatte ich besonders bei Moriani Plage viele Déja-vu's und die Vorfreude stieg. Nach nur eineinhalb Stunden war ich am vorläufigen Ziel, Ghisonaccia. Der kleine staubige Durchgangsort, liegt leider gut fünf Kilometer von der Küste entfernt, sodass ich zunächst noch ein paar Besorgungen in dem großen Supermarkt an der Hauptstraße machte und dann erstmal ne Runde im Hotel schlief. Am Abend hatte ich eine gute Auswahl an Restaurants.

<<< die Unterkünfte | zu Etappe 01 >>>

Mittwoch, 3. September 2008

Die Unterkünfte: Gîtes d'étapes

Übernachtet wird auf der Tour im Wesentlichen in den unterschiedlich geführten Gîtes d'étapes. An den Gîtes d'étapes, kommunale oder private Herbergen, kann manchmal (!) auch das eigene Zelt aufgeschlagen werden (5 bis 8 Euro). Wer keine Campingausrüstung mitschleppen möchte, übernachtet dort in Mehrbettzimmern (12 bis 15 Euro). Verpflegung, ein 3-Gänge-Menü am Abend sowie ein Frühstück, also Halbpension (HP), gibt es in der Regel nur bei Voranmeldung (33 bis 40 Euro). In den Badeorten Ghisonaccia und und Porto Pollo sowie in Coti Chiavari gibt es keine Gîtes, dafür Hotels und Pensionen. Dort empfehlen sich kleinere Hotels oder auch Pensionen.

Hier habe ich übernachtet (Stand August 2008):

- Ghisonaccia: Hotel "Hotel Franchessini", Av du 9 Septembre
- Serra di Fium Orbu: Gîtes d'étape, Mme Giudicelli, 00 33 495 56 75 48, 00 33 681 046949
- Catastaghju: Gîtes d'étape, Mme Paoli, 00 33 495 56 70 14, 00 33 679 74 81 58
- Cozzano: Gîtes d'étape, M. Pantalacci, 00 33 495 24 41 59
- Guitera-les-Bains: Gîtes "Chez Paul Antoine", 00 33 495 24 44 40, 00 33 684 22 40 47 (sehr gutes Restaurant!, gemütliche Herberge)
- Quasquara: Gîtes d'étape, Mme ? (nicht bei Mme Yvars klingeln!), 00 33 685 18 51 16, 00 33 615 02 03 67
- Col S George: Gîtes d'étape / Hotel, Mme Renucci, 00 33 495 25 70 06 (gutes Restaurant!)
- Coti Chiavari: Pension Meublés, Mme Sylvie Peretti, 00 33 495 23 02 11, 00 33 609 22 72 07 (ohne Frühstück und Abendessen, Küche)
- Porto Pollo: Hotel "Le Kalliste", 00 33 495 74 02 38
- Porto Vecchio: "Hotel Holzer", 12 Rue Jean Jaures,00 33 495 70 05 93, 00 33 610 35 61 80

<<< der Weg | die Anreise >>>

Dienstag, 2. September 2008

Der Weg: 'Mare a Mare Centre'

Die Wegstrecke von Abatesco bis Olmeto ist mit 108,6 Kilometern kürzer als die des 'Mare a Mare Nord'. Mit 5.500 Höhenmetern ist der Weg auch in bei den Auf- und Abstiegen fast harmlos. Wie beschrieben startet der Weg an der ersten Bushaltestelle südlich von Ghisonaccia. Sobald das Tal an der Küste durchschritten ist, beginnen am Fuß der Berge ausgedehnte Haine mit Korkeichen. Anders als am 'Mare a Mare Nord' sind Kastanien hier deutlich seltener.

Höchster Punkt des Weges ist am dritten Tag der Bocca di Laparo (1.530 m) zwischen Catastaghju und Cozzano, wo der 'Mare a Mare Centre' den legendären 'GR 20' kreuzt. Der Weg führt durch tiefe Wälder und malerische Dörfer. Erst bei Col S George kreuzt er eine größere Landstraße, die Verbindung zwischen Ajaccio und Bonifacio.



Nach Col S George geht der Weg in den 'Mare e Monti Sud' über und gibt immer wieder wunderbare Blicke auf das ferne Ajaccio und die zerklüftete Westküste mit ihren vielen Badebuchten und Inseln preis. In Porto Pollo, einem kleinen Hafen- und Badeort, können ein paar ruhige Strandtage eingelegt werden. Zum Bus nach Porto Vecchio ist es dann noch ein halber Tagesmarsch, denn der fährt am Mittag in Olmeto. Dort sollte man früh genug ankommen, um noch einen Rundgang durch das malerische Städtchen zu machen.

- Etappe 01: Ghisonaccia/Abatesco - Ornasu-Serra-di-Fiomorbo (7,7 Kilometer, 3,5 Stunden, 440 Höhenmeter, Max 440 Meter)
- Etappe 02: Ornasu-Serra-di-Fiomorbo - Catastaghju (11 Kilometer, 4 Stunden, 1.440 Höhenmeter, Max 995 Meter)
- Etappe 03: Catastaghju - Cozzano (13,2 Kilometer, 7 Stunden, 1.925 Höhenmeter, Max 1.530 Meter)
- Etappe 04: Cozzano - Guitera (12,8 Kilometer, 5,5 Stunden, 1.050 Höhenmeter, Max 975 Meter)
- Etappe 05: Guitera - Quasquara (8 Kilometer, 4 Stunden, 890 Höhenmeter, Max 1.045 Meter)
- Etappe 06: Quasquara - Col S George (10,2 Kilometer, 6 Stunden, 1.480 Höhenmeter, Max 1.145 Meter)
- Etappe 07: Col S George - Bisinao (8,4 Kilometer, 3 Stunden, 655 Höhenmeter, Max 935 Meter)
- Etappe 08: Bisinao - Coti Chiavari - (15,2 Kilometer, 6 Stunden, 935 Höhenmeter, 635 Meter)
- Etappe 09: Coti Chiavari - Porto Pollo (11 Kilometer, 3,5 Stunden, 1.050 Höhenmeter, Max 570 Meter)
- Etappe 09. Porto Pollo - Olmeto (11,1 Kilometer, 4 Stunden, 640 Höhenmeter, Max 415 Meter)

<<< das Ziel | die Unterkünfte >>>

Montag, 1. September 2008

Das Ziel: Von Ghisonaccia nach Porto Pollo und Olmeto

Nach der tollen Wanderung auf dem 'Mare a Mare Nord' im vergangenen Jahr, will ich in diesem Jahr den 'Mare a Mare Centre' laufen. Er beginnt 46 Kilometer weiter südlich ebenfalls an der Ostküste der Insel in Ghisonaccia. Dieser Ort liegt leider nicht direkt am Meer und auch der Pfad beginnt nicht direkt dort. Wer aber nicht gleich am Anreisetag loslaufen möchte, kann hier übernachten und noch Einkäufe vornehmen. Am nächsten Tag gehts dann mit dem Buss eine Haltestelle weiter nach Süden, wo der 'Mare a Mare Centre' beginnt.

Ziel ist der kleine Hafen- und Badeort Porto Pollo an der Westküste Korsikas. Dort werde ich zwei Tage relaxen und dann noch einen Tag weiter auf dem 'Mare e Monti Sud' nach Olmeto gehen. Dort fährt ein Bus nach Porto Vecchio. Nach einer Übernachtung dort geht es mit dem Bus wieder zurück in den Norden, zum Flughafen nach Bastia. Die Anreise von Bastia aus entspricht im übrigen der der Tour im vergangenen Jahr, bloß dass man den Bus die besagten 46 Kilometer weiter südlich in Ghisonaccia verlässt.



der Weg >>>

Mittwoch, 19. September 2007

Die Anreise: Köln - Bastia - Moriani Plage

Von NRW aus gibt es die günstigsten Flüge in die im Norden gelegene Inselhauptstadt Bastia ab Köln mit Germanwings. Diese Airline fliegt auch ab Dortmund, ist dort aber teurer. Rechtzeitiges Buchen ist wie bei allen Billig-Airlines angesagt. Ich habe das für meine Wanderung im September bereits im Januar / Februar getan. gekostet hat das Flugticket rund 220 Euro. Es geht mit Glück sicher auch noch günstiger, mit Pech aber auch viel teurer.

Eine andere Alternative ist ab Deutschland sicherlich auch das Auto. Fähren nach Bastia fahren z.B ab Marseille oder Genua. Zu den Preisen kann ich nichts sagen, außer dass die "Corsica Ferries" über den z.b. ADAC buchbar sind.

Wer von Köln aus mit dem Flugzeug am frühen Morgen ankommt, kann das Airport-Shuttle ins 20 Kilometer entfernte Bastia nehmen und ab dort den Nachmittags-Bus nach Moriani Plage nehmen. Wer noch am selben Tag loswandern möchte oder noch einen Tag am Strand in Moriani verbringen möchte, sollte vom Flughafen aus zügig (!) drei Kilometer zur Bushaltestelle an der Hauptstraße (Nationalstraße N193) gehen. Dort bekommt man an der Kreuzung Crocetta / Poretta noch den Früh-Bus um etwa 8.30 Uhr und ist dann bereits um 9.20 Uhr in Moriani.



Ich bleibe nach der Anreise für zwei Nächte in Moriani und habe so zwei erholsame Strandtage. außerdem kann ich noch ein wenig Proviant kaufen und mit akklimatisieren bevor es auf die erste und längste Etappe meines ersten Korsika-Trekks geht.

<<< die Unterkünfte | zu Etappe 01 >>>

Sonntag, 2. September 2007

Die Unterkünfte: Gîtes d'étapes

Übernachtet wird auf der Tour in der Regel in den Gîtes d'étapes oder in am Pfad gelegenen, sehr einfach ausgestatteten Refuges (Foto: Refuges E Case). Refuges sind auf den 'Mare a Mare'-wegen aber eher selten.

An den Gîtes d'étapes, kommunale oder private Herbergen, kann manchmal (!) auch das eigene Zelt aufgeschlagen werden (5 bis 8 Euro). Wer keine Campingausrüstung mitschleppen möchte, übernachtet dort in Mehrbettzimmern (12 bis 15 Euro). Verpflegung, ein 3-Gänge-Menü am Abend sowie ein Frühstück, also Halbpension (HP), gibt es in der Regel nur bei Voranmeldung. In den Badeorten Moriani Plage und in Cargèse gibt es keine Gites. Dort empfehlen sich kleinere Hotels oder auch Pensionen.

Hier habe ich übernachtet (alle Preise Stand September 2007):

- Moriani Plage: Hotel "A l`Abri Des Flots", Route de la plage, 0033 (0)495 38 40 76, 33 Euro mit Frühstück
(- Übernachtungsempfehlung Penti: Gîtes d'étape, Mr Cortopossi, 0033 (0)495 38 59 48)
- Valle D'Alessani: "Gîte Comunale", Mr Rabotin, 0033 (0)632 95 39 30, 40 Euro HP
- Pianellu: Gîtes d'étape, Mme Maneti, 0033 (0)495 39 63 39, 30 Euro HP
- Sermanu: "U San Fiurenzu", 0033 (0)495 48 68 08, 32 Euro HP
- Corte: "U Tavignanu, 0033 (0)495 46 16 85, 18 Euro mit Frühstück
- Tavignanu-Tal: Refuge "A La Sega", 0033 (0)610 71 77 26, 29 Euro HP
- Albertacce: Gîtes d'étape, Mme Albertini, 0033 (0)495 48 05 60, 34 Euro HP
- Evisa: Gîtes d'étape, Mme Justine Ceccaldi, 0033 (0)495 26 21 88, 32 Euro HP
- E Case / Revinda: Refuge E Case, Mr Lucien, 0033 (0)495 26 48 19, 30 Euro HP
- Cargèse: Motel "Punta e Mare"**, Route de Paomia, 0033 (0) 495 26 44 33, 44 Euro mit Frühstück

<<< der Weg | die Anreise >>>

Der Weg: 'Mare a Mare Nord'

Ich dachte mir, als altes Nordlicht fange ich mit dem nördlichsten der drei 'Mare a Mare'-Wege an. Er führt auf einer Strecke von 126,2 Kilometern von der Ostküste zur Westküste. Dabei durchquert er einmal den 'Parc Naturel Regional de Corse'. Der höchste Punkt der Wegstrecke liegt bei 1585 Metern. Rund 18.000 Höhenmeter gilt es auf der gesamten Strecke zu bewältigen.

Start ist in Moriani Plage, ein Badeort an der Costa Verde mit seinen langezogenen Stränden. Der Weg beginnt direkt in der Ortsmitte aber schon zwei Kilometer nach dem Ort geht es bergauf. Schon am ersten Tag geht es vom Meeresspiegel hoch auf 1.065 Meter. Ziel ist Cargèse an der zerklüfteten Westküste Korsikas, ein Ort in dem früher viele zugewanderte Griechen lebten.



Zwischen Cargèse und Moriani Plage liegen viele kleine korsische Dörfer, die mit ihren nicht selten verfallenen Häusern einen romantisch-morbiden Charme ausstrahlen. Höhepunkte sind die alte Hauptstadt Corte in der Inselmitte, das wild-romatische Tavignanu-Tal, der Col de Vergio-Pass (GR20) oder als Abstecher die Spelunca Schlucht bei Evisa. Und immer wieder zieht es den Wanderer besonders im Osten der Insel durch grüne Katanienwälder, die in Dorfnähe von Natursteinmauern durchzogen werden, denn Kastanien gehören zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Produkten der Insel.

- Etappe 01: Moriani Plage - Valle d'Alessani (19 Kilometer, 7 Stunden, 1.955 Höhenmeter, Max 1.015 Meter)
- Etappe 02: Valle d'Alessani - Pianellu (9 Kilometer, 4,5 Stunden, 1.405 Höhenmeter, Max 1.155 Meter)
- Etappe 03: Pianellu - Sermanu (11 Kilometer, 4,5 Stunden, 1.195 Höhenmeter, Max 1.040 Meter)
- Etappe 04: Sermanu - Corte (12,5 Kilometer, 5,5 Stunden, 1.190 Höhenmeter, Max 920 Meter)
- Etappe 05: Corte - Refuge Sega (11,5 Kilometer, 5 Stunden, 975 Höhenmeter, Max 1.210 Meter)
- Etappe 06: Refuge Sega - Albertacce (11,5 Kilometer, 5,5 Stunden, 1.650 Höhenmeter, Max 1.585 Meter)
- Etappe 07: Albertacce - Col de Vergio - Evisa (20 Kilometer, 6,3 Stunden, 2.000 Höhenmeter, Max 1.485 Meter)
- Abstecher: Evisa - Spelunca - Evisa (8 Kilometer, 5 Stunden, 1.395 Höhenmeter, Max 785 Meter)
- Etappe 08: Evisa - Refuge E Case (21 Kilometer, 8 Stunden, 1.955 Höhenmeter, Max 1.010 Meter)
- Etappe 09: Refuge E Case - (13 Kilometer, 4 Stunden, 1.150 Höhenmeter, Max 645 Meter)

Varianten: Den 'Mare a Mare Nord' gibt es als Nord- und als Süd-Variante. Der oben beschriebene Weg folgt der Nord-Variante, die über die alte Inselhauptstadt Corte führt. Die Süd-Variante zweigt bei Sermanu ab und führt über Vivario südlich von Marignana wieder auf den gemeinsamen Pfad.

Die Nord-Variante führt ab Evisa parallel mit dem 'Mare e Monti Nord'. Die Süd-Variante trift bei Marignana mit dem 'Mare e Monti' zusammen.

<<< das Ziel | die Unterkünfte >>>

Samstag, 1. September 2007

Das Ziel: Von Meer zu Meer nach Cargèse

Wanderern und Bergsteigern, die an Korsika denken, fällt meist der legendäre GR20 ein. Dass es aber jenseits dieses schwierigen Höhenweges auch noch andere Fernwanderwege auf der grünsten Insel des Mittelmeeres gibt, wissen viele von ihnen nicht, so fixiert sind sie auf die Herausforderung GR20.

Da ich nicht schwindelfrei bin, habe ich mich gar nicht erst auf den GR20 getraut, sondern bin 2007 gleich auf die drei 'Mare a Mare'-Wege gestoßen, einen im Norden, einen in der Inselmitte und einen im Süden. An der zerklüfteten Westküste Korsikas treffen diese Fernwanderwege auf die 'Mare e Monti'-Wege.



2007 entscheide ich mich für den 'Mare a Mare Nord'. Der führt durch grüne Kastanienwälder und alte Dörfer auf einer Strecke von 126 Kilometern und etwa 18.000 Höhenmetern von Moriani Plage an der Ostküste, über die alte Inselhauptstadt Corte, an die Westküste, nach Cargèse.

der Weg >>>